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Berufseinstieg Mode

Was muss ich bei meiner ersten Bewerbung beachten?

Welche Bewerbungsarten gibt es? Wie finde ich eine Stelle?

Mit dem Besuch einer Modeschule haben Sie schon den ersten wichtigen Schritt in Richtung Berufseinstieg gemacht. Nun gilt es zu überlegen, wie Sie hilfreiche Berufserfahrung sammeln können. Sie können auf verschiedene Arten Praktikumsstellen finden und sich auf diese bewerben.

Der klassische Weg ist die Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle bei einem Modeunternehmen. Diese veröffentlichen ihre Stellenanzeigen auf der eigenen Website sowie in Jobbörsen. Werfen Sie einen Blick in die sozialen Netzwerke. Auch dort veröffentlichen potenzielle Arbeitgeber offene Stellen.

Wenn bei Ihrem Wunsch-Arbeitgeber aktuell keine passende Stelle ausgeschrieben ist, können Sie auch den Weg über eine Initiativbewerbung gehen. Arbeitgeber freuen sich oft über so viel Eigeninitiative und Mut. In der Regel finden Sie im Karrierebereich der Website einen Hinweis auf Initiativbewerbungen. Finden Sie keinen, können Sie beim Unternehmen anrufen und aktiv nachfragen, ob Initiativbewerbungen erwünscht sind, ob gerade Bedarf besteht und an wen sie die Bewerbung richten sollen.

Eine weitere Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber auf Sie aufmerksam zu machen, sind Branchenveranstaltungen. Zum Beispiel Messen. Stellen Sie sich persönlich vor, signalisieren Sie Interesse und erfragen Sie Ansprechpartner für Bewerbungen.

Ihre Bewerbung können Sie auf zwei verschiedene Arten einreichen: Sie versenden Ihre Bewerbungsmappe per Post oder E-Mail. Viele Unternehmen bieten mittlerweile Bewerberportale zum Hochladen der Unterlagen an und akzeptieren nur noch Online-Bewerbungen. Richten Sie sich bei der Bewerbungsart nach den Wünschen des potenziellen Arbeitgebers.

Was gehört in die Bewerbungsmappe?

Die Mappe als ästhetischer Blickfang

Die optische Gestaltung der Bewerbungsmappe prägt den ersten Eindruck, den die Bewerbung bei den Mitarbeitern in der Personalabteilung hinterlässt. Sie sollte den Vorgaben des Unternehmens entsprechen, sauber und ästhetisch ansprechend sein. In der Modebranche ist - neben den Formalien - besonders die Kreativität wichtig: Ist die Mappe individuell gestaltet? Verbildlicht sie die Fähigkeiten des Bewerbers? Die Mappe gibt der Bewerbung einen individuellen Rahmen. Unternehmen wollen mit einem Blick herausfinden können, ob der Bewerber ins Team passt. Schießen Sie bei der Gestaltung deshalb nicht übers Ziel hinaus und orientieren Sie sich an den Stilvorstellungen des Labels.

Dresscodes beim Vorstellungsgespräch

Schwarze Stoffhose, schwarzer Blazer und weiße Bluse? Was als Allrounder für Vorstellungsgespräche gilt, ist für die Modebranche nicht unbedingt passend. Das Outfit ist eine große Chance, den eigenen Charakter und Stil zu zeigen. Im Optimalfall passt die Kleidung zu den Produkten des Unternehmens.

Das Anschreiben: Persönlich und interessant

Ein Anschreiben kann man als kurzes Gutachten betrachten: Der Arbeitgeber soll den Wunsch verspüren, den Bewerber näher kennenzulernen. Es sollte formal korrekt gestaltet sein und eine Länge von einer, maximal zwei Seiten haben.

Inhaltlich können Sie wieder auf Kreativität setzen. Vermeiden Sie Standard-Sätze wie „Hiermit bewerbe ich mich…“. Heben Sie sich stattdessen von anderen Bewerbern ab. Sie können zum Beispiel mit einem persönlichen Statement oder einer Frage einsteigen. Nutzen Sie den ersten Satz, um Interesse zu wecken und zum Weiterlesen zu animieren. Dann folgt die Beantwortung des Warums: Warum möchten Sie in der Modebranche arbeiten? Warum bewerben Sie sich auf genau diese Stelle bei genau diesem Unternehmen? Formulieren Sie keinen Universaltext, den Sie an mehrere Arbeitgeber senden. Vergleichen Sie Ihre Fähigkeiten mit den Stellenanforderungen. Verfassen Sie für jede Bewerbung ein individuell auf das Unternehmen zugeschnittenes Anschreiben. Eine Bewerbung ist kein Serienbrief.

Der Lebenslauf: klar und übersichtlich
Auch der Lebenslauf muss formal korrekt und in tabellarischer Form vorliegen. Ganz klassisch, wie bei der Bewerbung in anderen Branchen auch. Der Fokus liegt hier auf Klarheit, Übersichtlichkeit und Vollständigkeit.

Der Lebenslauf unterstreicht Ihre Aussagen aus dem Anschreiben. Achten Sie bei der Strukturierung des Lebenslaufs darauf, dass die wichtigsten Fakten besonders schnell ersichtlich sind. Folgende Unterpunkte gehören in einen Lebenslauf:

  • Persönliche Daten
  • Schulbildung und Schulabschluss
  • Hochschulstudium oder Ausbildung
  • Berufliche Erfahrungen
  • Berufliche Weiterbildungen
  • Weitere Informationen: zum Beispiel Sprachkenntnisse
  • Branchenrelevante Interessen

Die Arbeitsproben: Individuell & kreativ

Tipp: Nehmen Sie zum Vorstellungsgespräch Ihre Mappe mit Arbeitsproben mit und bereiten Sie sich auf deren ausführliche Besprechung vor