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Kreativwettbewerb zum Weltbrustkrebsmonat Oktober

GERRY WEBER x LebensHeldin! e.V.

Gewinnerin Bobbi Beisser im Interview mit Angelika Schindler-Obenhaus: „Für uns ist dieser Kreativ-Wettbewerb ein absolutes Lebenshighlight!“
04.10.2021

Gemeinsam mit dem Verein LebensHeldin! e.V. haben wir mit Blick auf den Tag des Brustkrebses und den gesamten Brustkrebsmonat Oktober im Rahmen eines Wettbewerbs dazu aufgerufen, selbstkreierte Motive zum Thema einzureichen. Das Gewinnermotiv findet sich nun auf einem weißen Viskoseshirt, das ab sofort in der limitierten Auflage von 1.000 Stück in den meisten GERRY WEBER-Stores und hier im Online-Shop erhältlich ist. Das Schöne daran: pro verkauftem T-Shirt spenden wir 5 € an die Initiative LebensHeldin! e.V., die Frauen mit Brustkrebsdiagnose unterstützt und sich für Brustkrebs Prävention und Aufklärung engagiert. Angelika Schindler-Obenhaus hat unsere Gewinnerin Bobbi Beißer getroffen und sich mit ihr zu dieser Herzensangelegenheit ausgetauscht. Warum es in diesem Fall nicht nur eine Gewinnerin gibt, verrät Bobbi uns in diesem Interview…

Angelika Schindler-Obenhaus: Bobbi, vorab erstmal Herzlichen Glückwunsch, du bist unsere Gewinnerin des LebensHeldin Kreativ-Wettbewerbs, worüber wir uns alle wahnsinnig freuen! Wie bist du auf unseren Wettbewerb aufmerksam geworden?

Kreativwettbewerb von Lebensheldin und GERRY WEBER
Bobbi: Ich möchte euch erstmal ganz herzlich danken, dass eure Wahl auf das Bild meiner Mutter gefallen ist. Ich habe die E-Mail zum Aufruf seitens LebensHeldin im April bekommen. Ich bin schon seit ein paar Jahren für den Newsletter eingetragen und habe mich sehr über die Gelegenheit gefreut endlich die Bilder meiner Mutter einreichen zu können. Sie ist seit 6 Jahren im Pflegeheim und hat dort mit dem Malen begonnen. 

Zuerst fing sie auf kleinen Notizzetteln an kleine Blümchen für die Pflegekräfte zu malen. Ich habe sie daraufhin mit Malutensilien versorgt, damit sie sich weiter damit beschäftigen und ausdrücken kann – sie war schon ihr ganzes Leben lang sehr kreativ. Die Blumen-Frauen, die auch das Gewinnermotiv ausmachen, malt sie seit diesem Jahr. Ich liebe ihre Bilder.

Angelika Schindler-Obenhaus: Gibt es verschiedene Phasen, in denen sie verschiedene Motive malt?

Bobbi: Am Anfang hat sie eine ganze Zeit Blumen gemalt, dann folgten die Blumen-Frauen. Jetzt hat sie gerade eine Hutphase, also Frauen mit Hüten. Sie inspiriert sich natürlich immer daran, was sie so sieht. Das Schöne ist, dass bei den Bildern von ihr so viel Farbe zum Ausdruck kommt.

Angelika Schindler-Obenhaus: Wie alt ist deine Mama?

Bobbi: Sie ist jetzt 74. Ihr Geist ist sehr fit, aber der Körper leider nicht.

Angelika: Haben du oder deine Mutter eine Beziehung zu Brustkrebs?

Bobbi: Ich hatte vor 9 Jahren einen Knoten in der linken Brust, der früh genug erkannt wurde. Er wurde dann im Gesunden entfernt. Für mich war der Knoten ein großer Lehrmeister.

Angelika: Das sagen sehr viele. Ich habe auch bereits einige Frauen kennengelernt, die sich mit Brustkrebs auseinandergesetzt haben und dadurch viel gelernt haben. Wir hoffen natürlich alle, dass wir es nicht bekommen. Mich würde interessieren, was dir das gegeben hat?

Bobbi: Ich habe mich in dieser Zeit nur um mich gekümmert und vor allem habe ich gelernt loszulassen. Die Diagnose hat mir die Kraft gegeben, mir selbst treu zu bleiben und auch den Mut zu haben Ja zu mir selbst und auch mal Nein zu Anderen zu sagen. Das ist in dieser Phase besonders wichtig und auch generell im Leben.

Shirt zur Hilfe gegen Brustkrebs

Angelika Schindler-Obenhaus: Hat deine Mutter diese Zeit zum Malen genutzt, um das Ganze für sich selbst auszudrücken und zu verarbeiten?

Bobbi: Genau, das tut sie vor allem jetzt im Pflegeheim, wo sie zur Ruhe kommt. Sie hat durch das Malen endlich etwas gefunden, um auszudrücken, was sie bewegt. Ihre Bilder sind immer sehr warm und farbenfroh, wie auch das Gewinnermotiv. Sie macht vielen Menschen Freude mit ihren Bildern.

Angelika Schindler-Obenhaus: Genau das hatte uns bei GERRY WEBER auch ziemlich begeistert! Dieses farbenfrohe Shirt wird bestimmt vielen Menschen Hoffnung geben.


Bobbi: Absolut. Unsere Familie freut sich natürlich sehr, dass meine Mutter jetzt die Anerkennung für ihre Kunstwerke kriegt. Damals habe ich die Bilder eingeschickt, es ihr aber nicht erzählt. Sie hätte mir sicher gesagt es nicht zu tun, um nachher nicht enttäuscht zu sein, wenn es nichts werden sollte. Dann verging der Mai und letztendlich kam die E-Mail.

Angelika Schindler-Obenhaus: Und wie war ihre Reaktion?

Bobbi: Sie ist natürlich seitdem außer sich vor Freude und hat sich so sehr gefreut. In eurer Mail war auch ein Anhang mit dem T-Shirt und Motiv als Skizze. Das habe ich ihr schon mindestens 30 Mal ausdrucken lassen, weil sie es allen Freunden und Bekannten schicken möchte. Sie ist außerdem schon immer GERRY WEBER Kundin gewesen. Für uns ist dieser Kreativ-Wettbewerb ein absolutes Lebenshighlight und dafür sind wir sehr dankbar.

Angelika Schindler-Obenhaus: Man könnte sagen, so schließt sich der Kreis! Wir alle haben hier zu einem hervorragenden Projekt anlässlich des Weltbrustkrebstags beigetragen. Das ganze Team von GERRY WEBER steht hinter der Aktion. Das berührt mich unglaublich. Was bedeutet dir der Weltbrustkrebstag?

Bobbi: Für mich ist es ein Tag, der viele Emotionen und Erinnerungen in mir hervorruft. Durch meinen Knoten habe ich damals nach einem Weg gesucht, die Erkrankung für mich zu verarbeiten. Ich bin auf eine Heiler-Schule aufmerksam geworden und habe dort angefangen, eine Ausbildung zu machen. Ich begleite jetzt zum Beispiel eine junge Frau, die ebenfalls an Brustkrebs erkrankt ist. Außerdem coache ich Frauen in dieser schlimmen Zeit und versuche ihnen Mut zu schenken, sich in bestimmten Momenten nicht als Opfer zu fühlen und positiv zu bleiben (www.bobbibeisser.de). Und dieser Tag sollte genau das bewirken. Sich nicht allein zu fühlen.    

Angelika Schindler-Obenhaus: Da bin ich ganz bei dir. Man sollte immer eine positive Lebenseinstellung haben und zuversichtlich sein. Das deckt sich mit deiner Einstellung!

Bobbi: Absolut. Man kann auch die Sicht auf diese Krankheit ändern. Wir nennen beispielsweise diese Menschen mit Krebs nicht Patienten, sondern Esperenten.

Angelika Schindler-Obenhaus: Das kommt dann vom Französischen, richtig?

Bobbi: Genau, abgeleitet von espérer, was übersetzt „auf etwas hoffen“ bedeutet. Ich wünsche den Betroffenen, dass sie Vertrauen haben und ihren Körper nicht als Feind sehen. Mich haben damals zwei Sätze begleitet und mir Vertrauen geschenkt: „Die Seele sagt zum Körper, geh du vor, auf mich hört sie nicht. Der Körper sagt zur Seele, ich werde krank, dann hat sie Zeit für dich.“

Unter dem Gewinner-Motiv meiner Mutter steht der Satz: „Liebe das Leben und das Leben liebt dich“, den mir damals schon meine Oma mit auf den Weg gegeben hat. Die Kombination passt einfach perfekt und drückt eine positive Lebenseinstellung aus.


Helfen Sie mit im Kampf gegen Brustkrebs! Online können Sie direkt hier über den Button an LebensHeldin! e.V. spenden:


Alle Shirts anlässlich des Brustkrebsmonats:

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