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Greta Silver Kolumne

Greta Silver Kolumne bei GERRY WEBER

Greta Silver

Bestsellerautorin Greta Silver inspiriert uns monatlich mit ihrer exklusiven Kolumne und gibt Tipps, wie wir mit einer neuen Einstellung die Fülle des Lebens genießen können.

Gretas greatest Tipps – Teil 11: Warteschleifen

Raus aus der Warteschleife...

Jetzt mal ganz ehrlich: Was soll die Warterei??? Als Kind warten wir darauf, dass wir endlich erwachsen sind. Am Montag warten wir darauf, dass das nächste Wochenende endlich da ist. Wir warten sehnsüchtig auf unseren Urlaub. Und dann warten wir auf die Rente. Diese Warterei ist doch absoluter Unsinn, denn: Wir verwarten dabei unser Leben. Warum machen wir das? Wollen wir wirklich so mit unserer kostbaren Lebenszeit umgehen? Meine Antwort ist ganz klar: Auf keinen Fall! Raus aus der Wartschleife und rein ins Leben. Unser Leben macht HEUTE, JETZT, GERADE IN DIESEM MOMENT so viel Sinn wie wir es ihm geben. Und ich habe überhaupt keine Lust mehr zu warten. Und noch weniger Lust habe ich auf diese „Wenn… - Dann…“-Gedankenfalle. Wenn ich dies oder das endlich erledigt habe, dann kann ich jenes. Wenn ich hier nur noch ein bisschen die Zähne zusammenbeiße, dann wird alles gut. Versteht mich richtig: Natürlich gibt es Momente im Leben, in denen es ums Durchhalten geht – ganz ohne Frage. Da wartet man auf die Genesung, auf das Nachlassen von Schmerz und Trauer. Doch wer solche Momente schon einmal durchgestanden hat, weiß auch, wie wichtig es ist, diese Gefühle zuzulassen. Auch sie gehören zu unserem Leben dazu und beanspruchen ihren Platz. Dies meine ich hier aber nicht. Ich meine die Warterei im Alltag.

Tipp 1: Schluss mit der „Wenn… - Dann…“-Gedankenfalle

Wenn ich aufgeräumt, durchgesaugt, das Bad gewischt und Kuchen gebacken habe, dann kann der Besuch kommen und wir setzen uns genüsslich auf die Terrasse. Aha! Erwischt. Wozu muss aufgeräumt sein, wenn der Besuch auf der Terrasse sitzt? Ich war oft völlig erschöpft, wenn der Besuch kam. Nie wurde ein Treffen danach beurteilt, ob die Kommode aufgeräumt war und alle Zeitungen auf einem Stapel lagen, sondern es zählte nur, welch tolle Stimmung wir bei unserem Treffen hatten.

Die Gäste freuen sich auf Dich! Auf Dich als gutgelaunte, entspannte Gesprächspartnerin. Dir fallen sicher einige eigene Wenn…-Dann…-Beispiele aus Deinem Alltag ein. Ab heute ist bei diesen Wenn… - Dann…-Gedanken Obacht geboten: WENN diese Wenn…-Gedanken kommen, DANN überprüfe genau, ob das ersehnte Dann, Deine vielen Wenns überhaupt braucht, um zu passieren. Kannst Du das Dann vielleicht gleich haben? Ohne Wenn? Und ohne Aber? Dann genieße es. Und schon wartest Du nicht mehr, sondern bist mitten drin… in Deinem Leben.

Tipp 2: Warten ist „Opferhaltung“. Lasst uns aktiv werden!

Wenn ich warte, dann bin ich nicht aktiv. Warten gestaltet nichts. Warten kreiert nichts. Warten ist Opferhaltung. Und das hat mit Dir und mir ja wohl gar nichts zu tun! Wir sind keine Opfer. Wir sind Macher! Du und ich haben die Kraft anzupacken, zu erschaffen, zu gestalten und aktiv das Leben in die Hand zu nehmen und zu genießen. Und wie geht das? Indem wir jedem Moment, jeder Situation Wertschätzung entgegenbringen. Das bedeutet auch, dass wir beim Dies & Das-Erledigen AKTIV dabei sind statt schon wieder gedanklich in der ersehnten Zukunft herumzuflattern. Was Du jetzt tust, jetzt denkst, jetzt zu erledigen hast, verdient Deine volle aktive Aufmerksamkeit. Egal, was Du tust, erledige es mit vollem Einsatz. Hier findet gerade Dein Leben statt. Hier und jetzt tust Du Dir und Anderen etwas Gutes.

Jetzt hat die Warterei wirklich ein Ende. Ach, warte mal… Eine Ausnahme lass ich gelten: erWARTE das Beste vom Leben – es steht Dir zu!


Herzlichst, Greta

Gretas greatest Tipps – Teil 10: Freundschaft

Die gute Freundin sollte es auf Krankenschein geben

Freundschaften schließen sei in jungen Jahren einfacher als später – das schauen wir uns mal an. Die Sandkistenfreundin ist sicherlich in dem Vertrautsein unschlagbar – aber.... Wenn dann eine große Pause eintritt, weil jeder mit seiner eigenen Familiengründung und Berufsphase beschäftigt war, dann könnte Sand ins Getriebe kommen. Jeder hat sich verändert und man sucht verzweifelt nach dem Gleichklang der Gedanken und des Herzens. Hier nichts unversucht zu lassen ist die Sache wert und ja oft so, als wäre man nie getrennt gewesen. Aber sie darf auch wieder einschlafen, wenn ein Neustart nicht gelingt.

Die gute Freundin, die uns mit unseren ganzen Macken kennt und trotzdem mag, die sollte es auf Krankenschein geben. Sie ist eine ehestabilisierende Maßnahme, sie tröstet – auch wenn sie selbst an der Stelle nie leiden würde, sie versteht, dass man todtraurig über den Partner sein kann und am nächsten Tag dahinschmilzt vor Glück, weil es eben nur eine Sache war, die traurig macht, aber nicht die ganze Person. Sie rückt uns den Kopf gerade, wenn wir uns selbst in die Pfanne hauen, weil wir etwas nicht so perfekt hinbekommen haben, wie wir wollten. Sie versteht, wo wir uns selbst nicht verstehen mit unseren Widersprüchen in unseren Rollen als Mutter, als Oma, als Partnerin, als Kollegin, als Unternehmerin und überhaupt. Es tut einfach gut zu wissen, ich ticke nicht allein so komisch.

Hier taucht die Frage auf, kann ich diese gute Freundin auch für jemand anderes sein? Kann ich mich zurücknehmen, wenn der andere „dran“ ist?

Und dann gibt es noch die Freundinnen, mit denen man Teilbereiche des Lebens teilt – beim Sport, beim Hobby, im sozialen Engagement.

Was kann ich tun, wenn mein Freundeskreis immer kleiner wird. Man mag nicht direkt jemanden ansprechen – und dann passt es doch nicht und wird peinlich. Hier kann man ein paar Freundinnen bitten, jeweils eine neue Person mitzubringen – zu einem Treffen in einem Café oder zu einem Abend bei sich zu Hause oder zu einer gemeinsamen Aktion (Museumsbesuch, zu einem Reiterturnier, zu einer Messe für das Fachgebiet, zu einem Konzert im Biergarten oder zu einer sozialen Einmal-Aktion, zu einem Waldspaziergang – was auch immer). Dann lernt man sich unverbindlich kennen und es ist bereits von Anfang an klar, das war nur eine einmalige Geschichte.

Zu solchen Aktionen kann man aber auch alleine einladen. Man kann der Nachbarin erzählen, dass bald die tolle Ausstellung, Messe oder was weiß ich stattfindet, ob sie daran auch Interesse hat. Dann können sie gerne gemeinsam gehen. Das hört sich dann so an, als wäre es einmalig. Wenn dann mehr daraus entstehen will, dann geht das Schritt für Schritt. Oft finden auch in Stadtteilen soziale Sachen statt, wo Helfer gesucht werden – dort mitmachen und schauen, wer sich da auch noch tummelt.

Man kann auch sagen: „Corona hat uns allen gezeigt, dass Kontakte so wichtig sind – daher sprech‘ ich Sie einfach mal an.“ Beispiel: „Ich gehe einmal im Monat mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi – würde Sie das interessieren – wollen Sie mal mitkommen?“ Oder: „Ich höre oft von spannenden Veranstaltungen, soll ich Ihnen einfach mal davon erzählen und Sie schauen, ob Sie mal mitkommen möchten?,“ wären Möglichkeiten.

Ich weiß von jemanden, der regelmäßig alle 2 Monate zu einem Spaghetti-Gericht einlädt und die Gäste bringen alles weitere mit – von Getränken bis zu Oliven oder andere Leckereien. Da gibt es wohl ein paar Leute, die immer eingeladen werden und sonst ist es eine lockere und bunte Mischung. Das Gute daran ist, jeder ist ein bisschen mit Gastgeber, weil er sich beteiligt.

Man könnte das auch als Picknick am See, am Strand, auf der Wiese oder wo auch immer stattfinden lassen. Jeder bringt eine Decke und für sich selbst etwas zu essen mit. Man kann auch erstmal von dieser verrückten Idee erzählen und schaut dann, wie die Resonanz ist. Ob andere auch Lust dazu haben.

Eins ist sicher – der Einsatz lohnt sich. Eine tolle Freundschaft tut einfach gut.

Erwarte das Beste vom Leben – es steht Dir zu.

Herzlichst, Greta

Gretas greatest Tipps – Teil 9: Jung bleiben

Jung bleiben heißt, neugierig bleiben

Neugierig auf das Leben zu bleiben ist ein großer Glücklichmacher und hält uns jung. Längst wissen wir, dass Leben Veränderung ist. Das verleiht uns Resilienz, um die Stürme des Lebens zu bestehen. Doch manchmal schleicht sich ein ungutes Lebensgefühl ein: „Ich bin doch jetzt erwachsen, da verändere ich mich nicht mehr. Ich bin fertig, so wie ich bin.“ Das ist ein gefährlicher Gedanke.

Albert Schweitzer hat ein wundervolles Gedicht dazu verfasst: (hier nur ein paar Zeilen)

„Du bist so jung wie Deine Zuversicht – Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand. Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit und Fantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.“

Lass uns zu Dir schauen – wo ist Deine Abenteuerlust, wo Dein Mut und Deine Zuversicht. Wir alle haben uns nach Neustart gesehnt, aber irgendwo sind wir auch im Treibsand des Alltags etwas abgerutscht. Daher lass uns gemeinsam durchstarten – mit kleinen Schritten.

Was kannst Du heute tun, damit Dein Tag ein schöner wird? Etwas Besonderes, an das Du Dich noch in 4 Wochen erinnern wirst. Rufst Du eine alte Schulkameradin an, die Du Jahre nicht gesprochen hast? Holst Du ein längst vergessenes Hobby wieder vom Dachboden – die alten Malsachen – bei mir war es der Jahre nicht benutzte Hula-Hoop-Reifen. Ich habe das als Kind richtig gut gekonnt. Trotzdem musste ich wieder anfangen und mit einem Tutorial für Anfänger auf YouTube lernen, dass er bei Hautkontakt nicht so schnell runterfällt. 400 Umdrehungen sind in 3 bis 4 Minuten erledigt. Das ist eine Songlänge. Nach 1 Woche ahnte ich schon eine Veränderung und längst habe ich es eingebaut in meinen Tagesablauf. Gleich morgens gibt er mir das gute Gefühl, schon etwas für mich getan zu haben. Was könnte es bei Dir sein? Tue etwas für Dich, das Dich glücklich macht. Gönn es Dir. Hetze nicht nur durch den Tag, um Dinge zu erledigen. Es ist Deine Lebenszeit, die gerade an Dir vorbeisaust.

Ich weiß es muss so viel erledigt werden – so habe ich das früher auch gemacht. War froh, wenn ich wieder etwas abhaken konnte: Betten machen, einkaufen, kochen, Wäsche machen – ach, die Liste war lang und ich war froh, wenn ich wieder was erledigt hatte. Jedoch nicht nur von meiner Aufgabenliste hakte ich es ab, sondern auch von meiner Lebenszeit. Das mochte ich so gar nicht stehen lassen. Ich musste diesen Aufgaben einen Sinn geben. Ich habe das sogar noch mit der Steuer geschafft. Immer musste ich mich überwinden, diese Arbeit endlich zu erledigen. „Wenn du nichts verdienen würdest, müsstest du keine Steuer machen, willst du das?“ war die Frage an mich. Der Fall war schnell klar. Jetzt ist diese Arbeit einfach Teil meiner Lebenszeit und ich hake sie nicht nur ab.

Du kannst Deinen Aufgaben auch einen Sinn geben – mit einer anderen Einstellung dazu. Mache Dir mal deutlich, für wie viele Menschen Du einen Unterschied machst, mit dem was Du tust. Die so froh sind, dass es Dich gibt. Für die Du kostbar bist. Sehe ich da gerade eine Handbewegung, die das vom Tisch wischen will? Das kommt ja gar nicht in die Tüte! Wir machen uns so oft selber klein – das hört jetzt auf. Du bist der Chef in Deinem Leben – Du machst Dir den heutigen Tag richtig schön – ach ja – und morgen auch.

Alles Liebe, Greta

Greta Silver im Fashion Talk

Bestsellerautorin Greta Silver inspiriert uns mit ihrer lebensbejahenden Einstellung nicht nur in ihrer exklusiven Kolumne, sondern auch mit leidenschaftlichen Vorträgen auf exklusiven GERRY WEBER Events.

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