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Greta Silver Kolumne

Greta Silver Kolumne bei GERRY WEBER

Greta Silver

Bestsellerautorin Greta Silver inspiriert uns monatlich mit ihrer exklusiven Kolumne und gibt Tipps, wie wir mit einer neuen Einstellung die Fülle des Lebens genießen können.

Gretas greatest Tipps – Teil 4: Entspannen

Weg mit dem Stressgespenst – so lebt es sich entspannter 

Eine der Hauptursachen für Stress ist – na? Richtig: unser allzu oft perfektionistischer Anspruch an uns selbst. Ich hatte viele Idealbilder im Kopf, wie ich oder die Dinge zu sein haben, damit alles wunderbar und richtig ist. Bilder, die aufs Freudenfeuer gehören. 

Hundertprozentig überflüssig 

Der Maßstab für das, was ich tat, war festgetackert in meinem Kopf. Ich hatte sehr klare Vorstellungen, wie ich mir eine perfekte Partnerin, eine Supermutter, eine unentbehrliche Mitarbeiterin oder eine beste Freundin vorstellte. An allem klebte das Etikett 100%. Heute weiß ich, dass dieses Etikett nicht nur überflüssig, sondern regelrecht unmenschlich ist.

Niemand ist perfekt, und um tolle Ergebnisse und schöne Erlebnisse zu haben, reichen locker 80% des Aufwands aus. Magst Du eigentlich Menschen, die perfekt sind? Ok, der Chirurg bei seiner Arbeit – ohne Frage. Aber die Vorstellung mein Partner wäre überall perfekt, wäre sehr anstrengend für mich. Aber wir selbst wollen überall perfekt sein. Das ist Stress pur. Stress trennt, Gelassenheit verbindet uns. 

Fehler – wir haben ihren Ruf verdorben 

In dem Zusammenhang können wir auch gleich mal den Begriff „Fehler“ überprüfen. Ich habe so viel aus meinen Fehlern gelernt, dass ich entschieden habe, weiter welche zu machen. Fehler sollten uns auf Diskriminierung verklagen, wir haben ihren Ruf verdorben. Eigentlich gibt es gar keine Fehler, sondern wir haben Erfahrungen gesammelt.

Die Uhr tickt

Von Indianern stammt der weise Satz „Der weiße Mann hat die Uhr. Wir aber haben die Zeit.“ Wie viel Stress entsteht allein durch einen zu vollen Terminkalender? Und leider gehört der heutzutage fast zum guten Ton. Wer „Ich habe Zeit“ sagt, wird schräg angeguckt. Erfolgreiche Menschen haben angeblich keine Zeit. Die sind busy, auf dem Sprung. Total gefragt, immer gebucht. Wirklich? Der größte Erfolg ist, sich Zeit zu nehmen und Zeit zu haben. Die Sklavin meines Terminkalenders werde ich nie wieder sein, dafür ist mir jeder Tag zu kostbar. 

Schritt für Schritt 

Wenn ich das Gefühl habe, Stress taucht auf, denn gehe ich sofort ins JETZT. Schaue mir nur an, was gerade dran ist und lasse die Projekte der nächsten Tage und Wochen im Kopf ruhen. Jetzt schreibe ich diese Kolumne, freue mich auf Ihr Lächeln im Gesicht. Habe alle Zeit der Welt und genieße es. Sie hoffentlich auch hier beim Lesen.

Ich trainiere seit einiger Zeit, über Dinge und Begebenheiten zu lachen, über die ich mich auch ärgern könnte – wenn ich wollte. „Lachen ist die Beste Medizin“, sagt der Volksmund – da ist was dran. Manchmal kommt der erste Lacher noch etwas trocken daher – aber es funktioniert. Denn wer leidet eigentlich unter meinem Ärger – meistens nur ich.

Strecke dem Stressgespenst die Zunge raus, wenn es mich wieder einmal anspringen will, weil ich weiß, dass nichts besser oder schöner wird, wenn ich mir Druck mache oder machen lasse. 

Und wie von Zauberhand werden die Dinge leichter, wird der Stress zum Flow. Es entsteht neue Kreativität und wir gewinnen Energie. Viel Spaß dabei. Jetzt.

Erwarte das Beste vom Leben – es steht Dir zu!


Herzlichst, Greta

Gretas greatest Tipps – Teil 3: Alltag

Alles, nur nicht alltagsgrau

Alltag war nie mein Freund, sondern „eine Macht“, die meine Pläne verhagelte. Oft sagte ich mir, dass mir leider bei einem Vorhaben der Alltag (mit seinen Anforderungen) dazwischengekommen sei. Ich hakte Alltag einfach nur ab wie eine To Do Liste: „Jetzt Badezimmer säubern, dann Betten machen, dann einkaufen, kochen. Wenn die Kinder Schularbeiten machen, dann habe ich vielleicht eine halbe Stunde für mich."

„Hier läuft was falsch“, begriff ich irgendwann. Ich hake hier meine Lebenszeit ab und bin froh, dass ich es erledigt habe, dass es vorbei ist. In der Warteschleife zu laufen von Wochenende zu Wochenende, von Urlaub zu Urlaub – das kann’s nicht sein.

Ich musste meinem Alltag einen Sinn geben. Das fiel mir damals schwer. Wie sollte ich Bettenmachen sinnvoll finden. Ich erinnere mich noch, dass es leichter war, als ich mir sagte: „Es mag Menschen geben, die mich darum beneiden, weil sie es nicht können“. Das führt nicht zu Jubelausbrüchen, jedoch gehörte es dann einfach zu meinem Leben dazu. Vor ein paar Jahren hab ich das sogar mit dem Thema „Steuern machen“ geschafft. Der Wall davor und mein Gestöhne ist weg. Es gehört jetzt zu meinem Leben dazu. Denn jeder Tag ist meine Lebenszeit – ja, genau betrachtet, ist jeder Tag wie ein kleines Leben mit neuen Chancen. Wie die Bälle in mein Spielfeld fallen, kann ich nicht beeinflussen, aber wie ich sie zurückspiele, das liegt allein in meiner Macht.

Wie war dein Tag?

... ist die falsche Frage. Ich entscheide mich bereits am Morgen, wie mein Tag werden soll. Ich bewerte alles selbst. Ob es wirklich so schlimm war, oder ob man das auch anders sehen kann. Ich halte die Fäden in der Hand. Ich habe für mich den Satz: „Carpe Diem – nutze den Tag, als wäre er Dein letzter“ auf den Kopf gestellt. „Nutze den Tag, als wäre er Dein erster“ – ohne Vorurteile, eingefahrene Bahnen und Grenzen im Kopf, sondern mit der unbändigen Neugier auf das Leben.

Die ganz andere To Do Liste

Inzwischen habe ich unzählige Möglichkeiten entdeckt, dem Tag mehr Leben zu geben. Drei meiner liebsten sind: Meinem Körper & Geist das Geschenk eines Morgenrituals zu machen – mich auf den Tag einzustimmen, etwas Sport zu machen, meine Lebenslust durch Farbe in meinen Outfits auszudrücken. Dem Tag die reelle Chance zu geben, der beste meines Lebens zu werden.  

Erwarte das Beste vom Leben – es steht Dir zu!

Herzlichst, Greta

Gretas greatest Tipps – Teil 2: Das tut der Beziehung gut!

Es ist bewiesen – nichts ist so wichtig und wertvoll für unser Glück wie gute Beziehungen. Ob Partner oder Kinder, Freundeskreis oder Familienbande, der Nachbar und die Verkäuferin – und die Beziehung zu Dir selbst. Früher dachte ich, gute Beziehungen fallen vom Himmel und sind einfach das Ergebnis von Zuneigung.

Heute weiß ich, vom Himmel fällt eine Menge, aber für meine Beziehungen bin ich zuständig, um sie himmlisch sein zu lassen.

Tipp 1: Gute Laune

Ja, das klingt schrecklich profan. Aber wie oft stehen wir mit dem falschen Fuß auf, brummeln den Nächsten an, obwohl der gar nichts dafür kann? Das kommt zu uns zurück – wollen wir das. Fragen wir uns kurz, mit wem wir lieber zusammen sind: mit den Nörglern oder mit denen, die aus Zitronen Limo machen? Ich kenne meine Antwort. Deshalb entscheide ich mich jeden Tag bewusst, gute Laune und Lächeln wie Konfetti auf die Menschen zu werfen. So bin ich nur von gutgelaunten Menschen umgeben. Hier ein Dank, dort ein Lächeln oder Kompliment – mehr ist es nicht, was den Unterschied macht.

Tipp 2: Toleranz

Je enger ich meine Grenzen stecke, desto weniger hat darin Platz. Ich aber stehe auf Fülle! Gute Beziehungen leben davon, dass wir gelassen und tolerant miteinander umgehen. Nobody‘s perfect. Ich auch nicht. Dort, wo wir uns so angenommen fühlen wie wir sind, da fühlen wir uns wohl – und der andere umgekehrt auch.

Tipp 3: Selbstliebe

Wenn wir uns wertschätzen, macht uns das hochattraktiv für andere, weil sie die Lebensfreude spüren, die daraus entsteht. Ja, gönn Dir Schönes, mach Dich chic, genieße das gute Essen, mach keine faulen Kompromisse. Wer sich selbst gut tut, tut auch anderen gut. Es ist weit weg von Egoismus – denn wir wissen: wenn es uns gut geht, dann können wir die Welt aus den Angeln heben und für andere da sein.

Gleich ausprobieren:

Schreib an Dich selbst einen Liebesbrief – ja ich weiß – das hört sich komisch an. Es war Teil eines Führungskräfteseminars. Das wollte ich ausprobieren. Dabei stellte ich fest, jeder kennt von mir nur eine Facette – die Kinder nehmen mich als Mutter wahr, der Partner mich als Ehefrau, die Kollegen.... usw. Dann gab es etwas in mir, das kannte nur ich. Jeder ist mit diesem kostbaren Wert auf die Welt gekommen – Du auch. Lerne ihn kennen.

Dem anderen sagen, was Du an ihm so besonders gut findest – was er vielleicht selbst gar nicht sieht. Das machen wir in der Familie gerne mal beim Essen. Mit den Enkelkindern zusammen, Namen ziehen und dann geht’s los.

Erwarte das Beste vom Leben – es steht Dir zu!

Herzlichst, Greta

Teil 1: Modelust kennt keine Grenzen

Wie sehr der eigene Look ein Statement ist, wurde mir so richtig bewusst, als ich anfing zu modeln. Denn beim Styling ging es nicht einfach darum, gut auszusehen, sondern Persönlichkeit und Emotionen zu unterstreichen. Modisches Bewusstsein ist eine enorme Freiheit, während das Befolgen von (vermeintlich verordneten) Dresscodes rasch dazu führt, dass wir uns verkleidet oder unwohl fühlen.

Du kannst Dich entscheiden

Seit ich erkannt habe, dass die meisten Grenzen nur in meinem Kopf sind, macht das Leben doppelt so viel Spaß. Ich bestimme was ich denke, womit ich mich umgebe und, natürlich, wie ich mich zum Ausdruck bringen mag. Das hört sich vielleicht schräg an: aber ich muss nicht das denken, was da in meinem Kopf rumspukt. Sätze wie: „Was sollen die Nachbarn denken?“ werden gestrichen. Wie wichtig das ist, beweist nun auch die Hirnforschung: „Dein Gehirn wird alles tun, damit Du recht behältst“. Wenn Du denkst, der Tag wird schrecklich, dann wird Dein Gehirn dir all das zeigen, was dem entspricht. Wir kennen den Spruch schon von Henry Ford: „Egal ob Du denkst, du kannst es oder du kannst es nicht – du wirst auf jeden Fall recht behalten“. Wenn wir schon ganz pessimistisch an etwas rangehen, wird unser Gehirn uns darin unterstützen. Aber wir können es ja auch zu unserem Vorteil drehen und positiv in den Tag starten – auch dann unterstützt uns unser Gehirn.

Kleider machen Leute & Laune

Wie außen so innen und wie innen so außen. Diese beiden Seiten spiegeln sich. Es macht etwas mit dem Kopf und mit dem Körper, wenn ich nach einer fetten Erkältung die Jogginghose gegen die coole Lieblingsjeans plus Printshirt tausche, und den Look mit frischer Frisur und sportivem Blazer abrunde. So kann ich auch die Mode nutzen, weil sie ein wunderbarer Spiegel meiner Persönlichkeit oder ganz einfach der Tagesform ist. Wir können uns so kleiden, dass ein Lächeln über unser Gesicht huscht, wenn wir uns zufällig im Spiegel sehen.
Modevergnügt zu sein bin ich mir wert, jeden Tag aufs Neue.

Ihre Greta Silver