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Greta Silver Kolumne

Greta Silver Kolumne bei GERRY WEBER

Greta Silver

Bestsellerautorin Greta Silver inspiriert uns monatlich mit ihrer exklusiven Kolumne und gibt Tipps, wie wir mit einer neuen Einstellung die Fülle des Lebens genießen können.

Gretas greatest Tipps – Teil 13: Dankbarkeit

Mein größter Glücklichmacher

Manchmal halte ich inne – gerne zum Jahresende – und schaue zurück.

Was ist im abgelaufenen Jahr alles geschehen? Ich fange damit an, was ist alles Schönes passiert. Wo habe ich vielleicht sogar vorher befürchtet, es könnte schlimm werden und wo kann ich nun erkennen, dass da etwas Positives entstanden ist. So oft habe ich hier angenehme Überraschungen erlebt. Da bestätigt sich die Statistik: „Wir machen uns zu 95% für Sachen verrückt, die nie eintreffen.“ Dazu habe ich keine Lust mehr. Mark Twain hat es so treffend formuliert: „Ich bin heute ein alter Mann und habe viel Schlimmes in meinem Leben erlebt – doch zum Glück ist das meiste nie passiert.“ Wir erleben das, was sich unser Gehirn alles so ausmalt, was passieren könnte. Doch wir müssen nicht das denken, was da in unserem Kopf so aufploppt. Wir sind Chef unserer Gedanken – zum Glück.

Ich habe den Hebel umgelegt: „Wofür kann ich dankbar sein in meinem Leben?“ Ich habe verstanden, dass Dankbarkeit mein größter Glücklichmacher ist. Nicht „Was wäre schön gewesen, wenn... Jedoch ist es leider nicht passiert.“ Das zieht mich runter und macht keinen Sinn. Ich schaue dahin, was ich habe. Das ist mein größter Schlüssel, um beschwingt durchs Leben zu gehen. Dieses Dankbarkeitsritual mache ich abends für den Tag – und eins ist klar, auch ein schwieriger Tag hat Sachen, für die ich dankbar bin. Ich bin dankbar für mein kuscheliges Bett, für meine Familie und Freunde, bis hin zum Gänseblümchen im Rasen im Frühling und so viel mehr. Man kann nicht dankbar sein und gleichzeitig schlechte Laune haben. Sich morgens darauf zu freuen, was der Tag Schönes bringen wird, für das ich dankbar bin, verändert mein Lebensgefühl.

Auch große Familienfeste wie jetzt Weihnachten sind für mich ein Grund, dankbar zu sein. Früher waren solche Feste anstrengend, weil ich alles alleine vorbereiten wollte und die Gäste – auch meine Kinder damals – sich an den fertigen Tisch setzen sollten. Ich war sogar heimlich grummelig, weil ich alles alleine machte. „Selbst schuld“ würde ich heute zu mir von damals sagen. Heute machen wir alles gemeinsam. Ich kann es aushalten, wenn die Küche kurzfristig im Chaos versinkt – weiß ich doch, wenn alle abreisen, ist wieder alles klar. Ich genieße die Fröhlichkeit, die Nähe, den Austausch. Und wenn ich entspannt bin, sind die anderen es auch. Keiner wird sich später erinnern, ob alles perfekt war – nein. Jeder wird sich an die fröhliche Stimmung erinnern, die herrschte.

Eine Feststellung hat viel bei mir verändert: Wenn ich etwas für selbstverständlich halte, kann es mich nicht glücklich machen. Bei mir war es die „Künstlerin in mir“, die ich nicht gesehen hatte. Ich sah mich als Familienmensch und Geschäftsfrau. Als man mich mal als Künstlerin bezeichnete, bzw. von einer schwärmte, war mir sehnsuchtsvoll klar: Das kann ich nicht sein. Man lachte mich aus: „Was? Du schreibst Bücher und Gedichte, du malst und verkaufst deine Bilder... und dann bist du keine Künstlerin?“ Ich war erschüttert, dass ich das nicht gesehen hatte. Ich war für Seiten – Talente – in mir nicht dankbar, obwohl ich sie längst ausübte. Somit konnte ich mich auch nicht an ihnen erfreuen. Also erst wenn wir sehen, wofür wir dankbar sein können, erst dann macht es uns innerlich reich. So ist es auch mit den anderen schönen Dingen des Lebens. Wenn wir sie für selbstverständlich nehmen, dann sind sie für uns wertlos.

Dankbarkeit von anderen einfordern, macht dieses Glücksgefühl jedoch wieder kaputt. "Sei 'gefälligst' dankbar" – wenn wir das hören, kann es nichts werden. Nur was freiwillig kommt, ist ein Geschenk.

Vielleicht magst Du ja auch ein Dankbarkeitstagebuch führen – jetzt ist eine wunderbare Zeit, damit anzufangen. Ganz viel Spaß dabei!


Herzlichst, Greta

Gretas greatest Tipps – Teil 12: Einsamkeit

Einsamkeit?! Nicht (mehr) mit mir!

Einsamkeit ist peinlich – macht stumm – und trifft alle irgendwann. Wieso sind wir so sprachlos? Jetzt ist eine tolle Zeit, es zu ändern.

Schreiende Einsamkeit mitten im Trubel der Familie, der Arbeitsstelle, dem Studium in der fremden Stadt – die Kette ist endlos.

Um einsam zu sein, muss man nicht alleine sein. Schreiend einsam konnte ich mitten im Getümmel sein, umringt von der ganzen Familie. Aber zugegeben, in den Momenten allein mit mir, in der Stille, habe ich die ganze schmerzvolle Breitseite der Einsamkeit erst gefühlt.

Durch Corona und auch vorher kam auch die Einsamkeit im Alleinsein hinzu, ohne die üblichen Zerstreuungsmöglichkeiten. Nun mussten wir hinsehen und konnten es kollektiv beim Namen nennen. Corona war unser Schutzschild, für das jeder Verständnis hatte. Das holte uns raus aus der Sprachlosigkeit.

Die Kinder waren noch klein, als ich es kaum noch aushalten konnte. Keiner verstand mich, ich funktionierte nur noch. Da fand ich die Ursache in mir selbst. Was? Wo? Ja, genau da: In mir selbst. Ich hatte mich und mein Glück, mein Wohlbefinden in die Hände von Anderen gelegt. Und es wird nicht überraschen – da war weder mein Glücks- noch mein Wohlgefühl gut aufgehoben. Meine Liebsten, „die Anderen“ waren ja mit sich und ihrem Wohlergehen beschäftigt und das ausreichend. Es kam einfach Niemand vorbei, um mich aus meiner inneren Einsamkeit rauszuholen.

Ich wagte die ersten Schritte alleine. Oha, es war ein Schritt, alleine in die Oper, alleine ins Restaurant, alleine verreisen, alleine eine Fahrradtour, alleine Freunde treffen – alles neben einer trubeligen Familie. Ja, das geht – Schritt für Schritt. Es war vielleicht einmal im Monat am Anfang... Mein Mann war froh, dass ich nicht mehr an ihm rumzerrte, damit er mitkommt. Wenn er sich breitschlagen ließ, war er sowieso nicht in Höchststimmung, sondern kämpfte in der Oper mit dem Einschlafen und ich hatte ein schlechtes Gewissen was ich ihm angetan hatte. Was soll das? Ich habe nicht geahnt, wie unfassbar großartig ich mich fühlen werde, wenn ich das alleine ausprobiere. Nicht mehr überlegen, ob es dem anderen gefällt, sondern ganz alleine genießen. Ich bin Meister darin geworden. Da schwingt sich meine Freude in jubelnden Höhen – heute nach vielen Jahren.

Tipp 1: Erst reden, dann handeln und schließlich besser fühlen!

Gerade jetzt gibt es einen tollen Aufhänger – Du kannst es ansprechen. "Endlich ist die erzwungene Einsamkeit durch Corona vorbei,“ könntest Du mal locker im Freundeskreis fallen lassen. Wir sind nicht allein. Welche Mutter, welche Frau kennt dieses kriechende schleichende Einsamkeitsgefühl nicht? Und wenn es doch Jede schon mindestens einmal gefühlt hat, dann können wir es auch benennen, darüber sprechen. Uns austauschen. Wichtig: reden alleine hilft nicht. Wer „nur“ redet und nicht handelt, läuft Gefahr ins Selbstmitleid abzudriften. Und von da aus wird es sehr mühsam, ins Handeln zu kommen. Dabei gibt es so Vieles zu tun. So Vieles anzupacken. Fang direkt heute an mit meinem 2. Tipp…

Tipp 2: Sei es Dir wert, Dir einen ganz tollen Tag zu machen!

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es Dir wert bist, Dir einen ganz tollen Tag zu machen. Was braucht es dazu? „Nur“ Dich selbst? Andere Menschen? Möchtest Du Jemanden glücklich machen, Jemanden überraschen? Hast Du Lust etwas zu bewirken? Wie wäre es damit Kekse zu backen und dem (vielleicht auch einsamen) Nachbarn an die Tür zu hängen? Was hältst Du davon Dich mit etwas Schönem zu beglücken? Welche Themen sind Dir wichtig? Wofür willst Du heute einstehen? Wo kannst Du Dich heute engagieren? Raus aus der Warteschleife. Rein in Deinen schönen Tag. Und wenn er Dir heute Abend geglückt ist, dann machst Du Dir morgen wieder einen. Und wieder einen… und noch einen.

Erwarte das Beste von Deinem Tag. Und dann vom Leben – es steht Dir zu! Ach und weißt Du was? Erwarte das Beste von DIR – Du hast alles in Dir, was es braucht.

Herzlichst, Greta

Gretas greatest Tipps – Teil 11: Warteschleifen

Raus aus der Warteschleife...

Jetzt mal ganz ehrlich: Was soll die Warterei??? Als Kind warten wir darauf, dass wir endlich erwachsen sind. Am Montag warten wir darauf, dass das nächste Wochenende endlich da ist. Wir warten sehnsüchtig auf unseren Urlaub. Und dann warten wir auf die Rente. Diese Warterei ist doch absoluter Unsinn, denn: Wir verwarten dabei unser Leben. Warum machen wir das? Wollen wir wirklich so mit unserer kostbaren Lebenszeit umgehen? Meine Antwort ist ganz klar: Auf keinen Fall! Raus aus der Wartschleife und rein ins Leben. Unser Leben macht HEUTE, JETZT, GERADE IN DIESEM MOMENT so viel Sinn wie wir es ihm geben. Und ich habe überhaupt keine Lust mehr zu warten. Und noch weniger Lust habe ich auf diese „Wenn… - Dann…“-Gedankenfalle. Wenn ich dies oder das endlich erledigt habe, dann kann ich jenes. Wenn ich hier nur noch ein bisschen die Zähne zusammenbeiße, dann wird alles gut. Versteht mich richtig: Natürlich gibt es Momente im Leben, in denen es ums Durchhalten geht – ganz ohne Frage. Da wartet man auf die Genesung, auf das Nachlassen von Schmerz und Trauer. Doch wer solche Momente schon einmal durchgestanden hat, weiß auch, wie wichtig es ist, diese Gefühle zuzulassen. Auch sie gehören zu unserem Leben dazu und beanspruchen ihren Platz. Dies meine ich hier aber nicht. Ich meine die Warterei im Alltag.

Tipp 1: Schluss mit der „Wenn… - Dann…“-Gedankenfalle

Wenn ich aufgeräumt, durchgesaugt, das Bad gewischt und Kuchen gebacken habe, dann kann der Besuch kommen und wir setzen uns genüsslich auf die Terrasse. Aha! Erwischt. Wozu muss aufgeräumt sein, wenn der Besuch auf der Terrasse sitzt? Ich war oft völlig erschöpft, wenn der Besuch kam. Nie wurde ein Treffen danach beurteilt, ob die Kommode aufgeräumt war und alle Zeitungen auf einem Stapel lagen, sondern es zählte nur, welch tolle Stimmung wir bei unserem Treffen hatten.

Die Gäste freuen sich auf Dich! Auf Dich als gutgelaunte, entspannte Gesprächspartnerin. Dir fallen sicher einige eigene Wenn…-Dann…-Beispiele aus Deinem Alltag ein. Ab heute ist bei diesen Wenn… - Dann…-Gedanken Obacht geboten: WENN diese Wenn…-Gedanken kommen, DANN überprüfe genau, ob das ersehnte Dann, Deine vielen Wenns überhaupt braucht, um zu passieren. Kannst Du das Dann vielleicht gleich haben? Ohne Wenn? Und ohne Aber? Dann genieße es. Und schon wartest Du nicht mehr, sondern bist mitten drin… in Deinem Leben.

Tipp 2: Warten ist „Opferhaltung“. Lasst uns aktiv werden!

Wenn ich warte, dann bin ich nicht aktiv. Warten gestaltet nichts. Warten kreiert nichts. Warten ist Opferhaltung. Und das hat mit Dir und mir ja wohl gar nichts zu tun! Wir sind keine Opfer. Wir sind Macher! Du und ich haben die Kraft anzupacken, zu erschaffen, zu gestalten und aktiv das Leben in die Hand zu nehmen und zu genießen. Und wie geht das? Indem wir jedem Moment, jeder Situation Wertschätzung entgegenbringen. Das bedeutet auch, dass wir beim Dies & Das-Erledigen AKTIV dabei sind statt schon wieder gedanklich in der ersehnten Zukunft herumzuflattern. Was Du jetzt tust, jetzt denkst, jetzt zu erledigen hast, verdient Deine volle aktive Aufmerksamkeit. Egal, was Du tust, erledige es mit vollem Einsatz. Hier findet gerade Dein Leben statt. Hier und jetzt tust Du Dir und Anderen etwas Gutes.

Jetzt hat die Warterei wirklich ein Ende. Ach, warte mal… Eine Ausnahme lass ich gelten: erWARTE das Beste vom Leben – es steht Dir zu!


Herzlichst, Greta

Greta Silver im Fashion Talk

Bestsellerautorin Greta Silver inspiriert uns mit ihrer lebensbejahenden Einstellung nicht nur in ihrer exklusiven Kolumne, sondern auch mit leidenschaftlichen Vorträgen auf exklusiven GERRY WEBER Events.

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